Alizé Rose-May MONOD und Anna MARCUS haben sich 2016 kennengelernt und sind seit 2017 gemeinsam unterwegs. Ihre Zusammenarbeit ist geprägt von queer_feministischen Anliegen und Praxen. Sie sind Komplizinnen_, ergänzen_erweitern_unterstützen sich. In ihrer Arbeit gibt es Platz für Experimente, diverse Materialitäten und vielfältige Möglichkeiten der Formgebung.

Alizé Rose-May MONOD (*1990) lebt und arbeitet zwischen Lausanne und Bern. Sie hat ihren Bachelor in Kunstgeschichte und Deutscher Literatur an der Universität in Lausanne und der Freien Universität in Berlin gemacht. 2017 absolvierte sie ihr Master-studium in Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern (HKB). An der Schnittstelle zwischen Kunst und Aktivismus untersucht sie in ihrer künstlerischen und kuratorischen Praxis die gesellschaftlichen Orte und Räume und hinterfragt die bestehenden Machtstrukturen. Sie arbeitet hauptsächlich mit Text, Video, Textilien und installativen Elementen und schlägt alternative, manchmal utopische Räume vor.


Sie hat in verschiedenen Institutionen und Off-Spaces wie der Kunsthalle Bern, der Kunsthalle Fribourg, dem Kunstmuseum Bern, dem Kunstmuseum Olten, dem Palais St. Gallen, dem Neuen Museum Biel, der Sattelkammer Bern und Lokal-Int in Bienne ausgestellt und performt. 2019 erhielt sie von der Stadt Bern das Stipendium für die Künstler_innenresidenz in Kairo (Ägypten).

 

Kuratorische Tätigkeit

Seit 2017 kuratiert sie die Filmzyklen Queer-feministisches Kino in der Reitschule in Bern und im Frauenraum der Reitschule Bern.

 

Im Jahr 2018 gründet sie das Schamlos! Queer-Feministisches Pornografie-Festival in Bern mit und co-kuratiert seither das Film- und Performance-Programm des Festivals.

Seit 2020 ist sie Teil des Künsterxinnen_Kuratorxinnen Kollektivs HYBRID gemeinsam mit Anna Marcus und Myriam Ayla Zürcher.

 

Anna MARCUS (*1989) lebt und arbeitet in Bern. 2016 hat sie ihren Bachelor in Kunst und Vermittlung und 2018 ihren Master in Art Education an der Hochschule der Künste Bern absolviert. Sie verfolgt queerfeministische Praxen im Resonanzraum zwischen Kunst, Kuration und Vermittlung. Dabei arbeitet sie mit verschiedenen Medien, sowohl mit Video und Fotografie, als auch mit digitalen Collagen und konzeptuellen, performativen und skulpturalen Ansätzen.Thematisch kreisen ihre Arbeiten oft abstrakt oder konkret um Fragen zu Geschlecht, Körper, Trauma, Raum und Zugänglichkeit innerhalb sozialer Strukturen. Cyber-, Techno- und Ökofeministische Theorien prägen vermehrt ihre Arbeit.

Sie hat ihre Arbeiten in Off-Spaces und Institutionen ausgestellt, wie der Kunsthalle Bern, dem Kunstmuseum Bern, dem Neuen Museum Biel und dem Lokal-Int in Biel.

 

Kuratorische Tätigkeit
Zwischen 2019 und 2020 war sie als kuratorische Assistenz in der Stadtgalerie Bern tätig, wo sie die Ausstellung der Cantonale Berne Jura 2019 kuratierte und sich dabei auf Arbeiten im Zusammenhang mit dem feministiechen Streik 2019 konzentrierte.

Seit 2018 organisiert sie das Ausstellungsformat Voilà*! im Frauenraum in Bern, in Zusammenarbeit mit Geneva Moser und Myriam Ayla Zürcher. 

2020 hat sie gemeinsam mit Alizé Rose-May Monod und Myriam Ayla Zürcher das Künsterxinnen_Kuratorxinnen Kollektiv HYBRID gegründet. 

Auch seit 2020 ist sie ebenfalls Teil des Schamlos! Kollektiv - Das Queer-Feministische Pornografie-Festival in Bern.